{"id":127,"date":"2017-04-12T15:30:46","date_gmt":"2017-04-12T15:30:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.switch.ps\/talitha\/school\/?page_id=127"},"modified":"2024-08-30T17:42:02","modified_gmt":"2024-08-30T17:42:02","slug":"geschichte-der-talitha-kumi-schule","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/geschichte-der-talitha-kumi-schule\/","title":{"rendered":"Geschichte von Talitha Kumi"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row content_placement=&#8221;top&#8221; u_row_style=&#8221;0&#8243; u_row_paralax=&#8221;0&#8243; u_row_scheme=&#8221;0&#8243;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;Geschichte von Talitha Kumi&#8221; font_container=&#8221;tag:h2|font_size:35|text_align:center|color:%230ec4f2&#8243; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1725039626165{background-color: #ffffff !important;}&#8221;]<\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1851 \u2013 Theodor Fliedner, Gr\u00fcnder des Diakoniewerks in Kaiserswerth, errichtet mit Unterst\u00fctzung von vier Diakonissen in Jerusalem ein Kinderheim f\u00fcr arabische M\u00e4dchen, denen damit erstmals Bildungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet werden.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1858 \u2013 Bereits 32 arabische, j\u00fcdische und armenische Kinder werden in Fliedners evangelischer Schule unterrichtet. Sie leben in einem Kinderheim.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1868 \u2013 Einweihung eines neuen Hauses. Es tr\u00e4gt jetzt offiziell den Namen \u201eTalitha Kumi\u201c. Die Zahl der Kinder ist auf 89 angewachsen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1905 \u2013 Errichtung eines kleinen Lehrerinnenseminars f\u00fcr arabische M\u00e4dchen und einer Diakonissenschule f\u00fcr Probeschwestern orientalischer Herkunft.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1914 \u2013 Elf Diakonissen betreuen 140 Kinder.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1914\/18 \u2013 Durch den Ersten Weltkrieg kommt die Arbeit zum Erliegen. Die Schwestern werden von den Engl\u00e4ndern in \u00c4gypten interniert.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1926 \u2013 Neuer\u00f6ffnung der Schule. Sie bietet zun\u00e4chst Platz f\u00fcr 35 Internatssch\u00fclerinnen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1933 \u2013 Eine Haushalts- und N\u00e4hschule sowie die Ausbildung von Kinderg\u00e4rtnerinnen sind hinzugekommen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1939 \u2013 17 Diakonissen wirken jetzt in Talitha Kumi, das Grund- und Oberschule umfasst. Nicht mehr weitergef\u00fchrt werden das Lehrerinnenseminar und die Diakonissenschule.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1939 \u2013 Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bringt die Arbeit in Talitha Kumi zum Erliegen. Die Diakonissen werden von den Engl\u00e4ndern erneut interniert.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1949 \u2013 Nach dem Waffenstillstandsabkommen im j\u00fcdisch-arabischen Krieg liegt Talitha Kumi nun in Israel. Grundst\u00fcck und Geb\u00e4ude in Jerusalem werden von den Israelis \u00fcbernommen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1950 \u2013 Fortsetzung der Arbeit im jordanischen Teil Pal\u00e4stinas. Der Jerusalemsverein \u00fcberl\u00e4sst dem Diakoniewerk Kaiserswerth zum Neubeginn von Talitha Kumi sein Gemeindezentrum in Beit Jala. Arabische Fl\u00fcchtlingskinder werden aufgenommen. Gleichzeitig erfolgt der Aufbau der Elementar- und Sekundarschule sowie des Wirtschaftszweiges.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1959 \u2013 Zwei Kilometer von Beit Jala entfernt soll ein neues Talitha Kumi entstehen. Am 18. M\u00e4rz wird der Grundstein gelegt.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1961 \u2013 Am 16. April findet die feierliche Einweihung des neuen Talitha Kumi statt.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1967 \u2013 Im Sechstagekrieg wird das Westjordanland von den Israelis erobert und bleibt fortan unter israelischer Besatzung. Tagessch\u00fclerinnen werden zus\u00e4tzlich aufgenommen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1975 \u2013 Am 1. Januar \u00dcbernahme der Schule durch das Berliner Missionswerk.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1980 \u2013 Aufnahme von Jungen in die Oberschule und in die erste Klasse und damit Beginn der koedukativen Schularbeit.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1983 \u2013 Am 30. Oktober wird der Schulerweiterungsbau mit den neuen Unterrichtsr\u00e4umen u. a. Biologie- und Chemielabor, Sprachlabor und Sporthalle eingeweiht.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1987 \u2013 Im Schuljahr 1987\/88 wird Computerunterricht eingef\u00fchrt.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1994 \u2013 Die pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr das Erziehungswesen.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">1997 \u2013 Talitha Kumi wird in den Verband der UNESCO-Schulen aufgenommen und repr\u00e4sentiert sich auf vielen internationalen Jugendtreffen sowie bei der EXPO 2000 in Hannover. Er\u00f6ffnung des ersten pal\u00e4stinensischen Umweltzentrums und einer Vogelflugbeobachtungsstation auf dem Gel\u00e4nde von Talitha Kumi.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2004 \u2013 Am 14.5.2004 wird der neue Kindergarten eingeweiht, der Platz f\u00fcr 120 Kinder bietet.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2006 \u2013 Einf\u00fchrung des bilingualen Unterrichts in zwei F\u00e4chern auf Deutsch und Englisch.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2008 \u2013 Er\u00f6ffnung des DIAP-Zweiges.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2009 \u2013 Neubau eines Physiksaals.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2013 \u2013 Erste Deutsche Internationale Abiturpr\u00fcfung (DIAP)<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2015 \u2013 Erste BLI (Bund-L\u00e4nder-Inspektion)<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2017 &#8211; zweite BLI und Auszeichnung als &#8220;Exzellente Deutsche Auslandsschule&#8221;<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2018 &#8211; Matthias Wolf \u00fcbernimmt die Leitung der Schule von seinem Vorg\u00e4nger Rolf Lindemann<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">2024 &#8211; Birger Reese&nbsp;\u00fcbernimmt die Leitung der Schule von seinem Vorg\u00e4nger&nbsp;Matthias Wolf<\/span><\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8221;12253&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; add_caption=&#8221;yes&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_separator border_width=&#8221;5&#8243;][vc_custom_heading text=&#8221;Gebetsraum der Kaiserswerther Diakonissen&#8221; font_container=&#8221;tag:h2|font_size:28|text_align:left&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1680882857745{background-color: #ffffff !important;}&#8221;]<\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Hoch \u00fcber der Schule, auf dem Dach der Kirche befindet er sich: Der ehemalige Gebetsraum der Kaiserswerther Diakonissen. Bei klarem Wetter hat man hier einen einzigartigen Blick vom Jordanischen Gebirge bis hin zum Mittelmeer.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Lange Zeit stand er leer und wurde nicht genutzt: Im Dezember 2019 wurde der Raum renoviert und eingeweiht.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Die Renovierung des Gebetsraums entstand durch eine Idee des Schulleiters und wurde durch eine gro\u00dfz\u00fcgige Spende der Kaiserswerther Diakonissen und anderen Kirchengemeinden in Deutschland erm\u00f6glicht.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Die Diakonissen haben in diesem Raum f\u00fcr ihre Arbeit im Heiligen Land gebetet und dabei das Land im w\u00f6rtlichen Sinne \u201ein den Blick nahmen\u201c. Anger\u00fchrt von diesem Gedanken entstand die Idee, den Raum diesem urspr\u00fcnglichen Zweck wieder zuzuf\u00fchren und dabei auch der Arbeit der Diakonissen in Dankbarkeit zu gedenken.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Eine Reihe von Bildern aus der damaligen Zeit der Schulgr\u00fcndung und des Schulbaus und sogar eine originale Schwesterntracht aus Kaiserswerth schm\u00fccken den schlichten, jedoch gem\u00fctlichen Raum.<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #000000\">Der Gebetsraum wird f\u00fcr einzelne Personen oder kleine Gruppen zum Gebet und zur Stille offen sein. In Zukunft wird einmal in der Woche ein Mittagsgebet dort stattfinden.<\/span><\/h4>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_gallery type=&#8221;image_grid&#8221; images=&#8221;9103,9101,9100,9102,9104,9096,9097,9098,9099&#8243;][vc_separator border_width=&#8221;5&#8243;][vc_gallery type=&#8221;image_grid&#8221; images=&#8221;6740,6741,6742,6743,6744,6745,6746,6747,6748,6749,6750,6751,6752,6753,6754,6755,6756,6757&#8243; title=&#8221;Ahnengalerie &#8211; Diakonissen und Direktoren ab 1962&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1625911087488{border-radius: 2px !important;}&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row u_row_style=&#8221;0&#8243; u_row_paralax=&#8221;0&#8243; u_row_scheme=&#8221;0&#8243;][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1494653925797{padding-top: 25px !important;padding-right: 25px !important;padding-bottom: 25px !important;padding-left: 25px !important;background-color: #f9f9e0 !important;}&#8221;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1494653931891{padding-top: 25px !important;padding-right: 25px !important;padding-bottom: 25px !important;padding-left: 25px !important;background-color: #f9f9e0 !important;}&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/2&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/2&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row content_placement=&#8221;top&#8221; u_row_style=&#8221;0&#8243; u_row_paralax=&#8221;0&#8243; u_row_scheme=&#8221;0&#8243;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;Geschichte von Talitha Kumi&#8221; font_container=&#8221;tag:h2|font_size:35|text_align:center|color:%230ec4f2&#8243; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1725039626165{background-color: #ffffff !important;}&#8221;] 1851 \u2013 Theodor Fliedner, Gr\u00fcnder des Diakoniewerks in Kaiserswerth, errichtet mit Unterst\u00fctzung von vier Diakonissen in Jerusalem ein Kinderheim f\u00fcr arabische M\u00e4dchen, denen damit erstmals Bildungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet werden. 1858 \u2013 Bereits 32 arabische, j\u00fcdische und armenische Kinder werden in Fliedners evangelischer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/demo-nav-3.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-127","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12860,"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127\/revisions\/12860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/talithakumi.ps\/school\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}